9. Juli 2013

HANDY WEG!


Letzte Woche war ich stocksauer und komplett genervt, heute allerdings finde ich diese Geschichte ganz lustig.
Mister J war bei der Waldwoche, die von Montag bis Freitag jeweils um 9h beginnt und um 13.30h endet. 
Man muss ja die lieben Ferien überbrücken, wenn man arbeitet.
Da ich den ganzen nicht Zuhause sein konnte haben wir vereinbart, dass er direkt danach zu seiner Tagesmama geht um Mittag zu essen. 
Als er Zuhause war, rief er mich brav an um mir zu sagen, dass er jetzt zu seiner Tagesmama geht. 
Zehn Minuten später erhielt ich wieder einen Anruf von Mister J mit den Worten: „Äh, ich glaube ich habe jetzt einen Fehler gemacht Mama“ – Der Fehler bestand darin, dass er seinen Kumpel getroffen hat und dieser in fünf Minuten zum Spielen kommt – „Jetzt schaffe ich das gar nicht mehr mit dem Essen bei meiner Tagesmutter“
Okay dachte ich mir, das Kind hat Ferien, ist anscheinend satt und möchte lieber spielen. Somit habe ich ihm erlaubt sich mit seinem Kumpel zu treffen. Kurz die Tagesmama informiert – alles gut. 
Ha, von Wegen!
Kurze Zeit später der nächste Anruf – Jetzt haben die beiden Jungs beschlossen im nahe gelegenen Fluss schwimmen zu gehen, auch okay – haben sie schon öfter gemacht, warum nicht. Das ganze Dorf trifft sich bei schönem Wetter dort.
Mister J hat sich auch nur gemeldet, damit ich Bescheid weiß. Meine Güte – so ein gut erzogenes Kind. *freu* 
Weitere fünf Minuten später der nächste Anruf: „Hallo Mama, ich wollte Tomatensaft (jawohl mein Kind trinkt freiwillig und gerne Tomatensaft) mit zum Schwimmen nehmen, ich wollte aber nicht die ganze Packung einpacken und habe das dann umgefüllt – in eine Glasflasche “Oh nein“ war mein Gedanke, die Worte, die meinen Mund verließen sagten aber bloß „Lass den Rucksack mit dem Tomatensaft und den Scherben bitte draußen liegen, ich mache das schon, wenn ich nach Hause komme.“ Er hätte das sicherlich auch alles entfernt, aber dann hätte er sich evtl. geschnitten und ich hätte wohl die ganze Küche putzen müssen.
So, jetzt war Ruhe – merkwürdig, diese Stille! Da hab ich dann noch einmal kurz vor Feierabend angerufen  - Handy aus ???
Ja – da wird man als Mama schon einmal ein bisschen unruhig. Nach Feierabend also schnellstens nach Hause. Mister J war auch schon da: „Das Wasser war zu kalt“
„Aber wieso ist Dein Handy aus?“
Seine Antwort: „Ähm – das war in der Badehose, mit der ich im Fluss geschwommen bin!“
Ja – und da liegt es wohl heute noch….
Denn auch das Absuchen am Ufer im Nachhinein war erfolglos.

Wie gesagt heute finde ich die Geschichte ganz lustig und deswegen möchte ich sie mit Euch teilen.

Was haben denn Eure Kinder schon so angestellt? Erzählt doch mal, bei welchen Momenten ihr Euch tierisch geärgert habt und im nachhinein dachtet "Ach ist doch nicht so schlimm gewesen" oder "Das war doch ganz lustig"

Zauberhafte Woche Euch allen 

Kommentare:

  1. Lustige Geschichte - allerdings glaube ich, das ich nicht so ruhig geblieben wäre. Meine Kids sind ja schon erwachsen aber so Tage gab es bei uns auch oft und heute lachen wir alle drüber...
    Lg Mickey

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  2. Zum Glück eine Geschichte mit Happy End!
    Dein Sohn ist sehr selbständig und sehr mitteilsam :D
    Als meiner im Teeniealter war, wußte ich oft nicht so genau, wo er sich aufhält. Wenn ich Glück hatte, lag ein Zettel auf dem Esstisch, wenn ich heimkam, der zumindest ungefähr ankündigte, wann er vorhatte wieder aufzutauchen.
    Lieben Gruss von Sabine und vielen Dank für Deinen lieben Kommentar!

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  3. Hallo Du :)
    Danke für deinen lieben Kommentar :)
    Solche Geschichten kenne ich auch - eigentlich könnte ich (nein - ich möchte) in solchen Momenten echt ausflippen weil's mich ärgert und total nervt. Einige Zeit später muss ich auch drüber lachen ... aber ein Beispiel kann ich dir auf Anhieb grad gar nicht sagen ... hab wohl alles verdrängt *zwinker*
    Lieben Gruß
    Marion

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    1. ... schönen Blog hast du da - da bleib ich gleich mal als Leser hier :)

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  4. Ich war recht verdutzt, als ich meine zwei Süßen mal ganz kurz im Auto warten ließ, während ich Getränke holte. Von weitem wunderte ich mich bereits, wie denn der Schnee an die Scheiben von Innen gelangen konnte. Es war zuvor gekaufte Creme. Riesensauerei. Dauerte eine ganze Weile, bis man wieder durch die Scheiben gucken konnte. Gemeckert habe ich allerdings nicht damals, sie haben sich nichts dabei gedacht.

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